Hallo liebe Nichtraucher und Raucher, die daran arbeiten es zu werden,
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| smoking at riis park by shnnn @ flickr |
wie schon in meinem letzten Tipp angesprochen ist ein großes Problem für viele, die mit dem Rauchen aufhören der Rückfall. In meinem vorherigen Blog-Eintrag habe ich ja davon gesprochen, dass man keine Angst davor haben soll, dass so etwas passieren kann, denn Rückfälle können passieren und dürfen auch passieren, denn es sind Erfahrungen und Erfahrungen sind immer gut.
Was sich jetzt anhört wie typisches Psychogelaber ist ganz erst gemeint. Viele Raucher, die versucht haben mit dem Rauchen aufzuhören, fühlen sich furchtbar vorgeführt, wenn sie schon allen erzählt haben, dass sie mit dem Rauchen aufhören oder aufgehört haben und werden dann Rückfällig.
Viele trauen sich dann (zunächst) gar nicht, es offen zuzugeben und rauchen dann erst einmal heimlich und sind dann bestürzt, wenn es doch jemand merkt. Wichtig für alle, denen es passiert, man riecht es und man riecht es sofort. Das ist wie bereits eine Flasche Bier eine Fahne produziert als sei man in einem Spirituosengeschäft in die Auslage gefallen.
Zurück zum Raucher. Dieses Abdriften in die Peinlichkeit und Heimlichkeit ist natürlich für den weiteren Prozess der Rauchentwöhnung schlecht. Denn man befasst sich dann mehr damit beim Rauchen nicht erwischt zu werden, als z. B. offen damit umzugehen und den nächsten Schritt in Richtung rauchfrei zu gehen. Meistens sucht man dann auch mehr Gründe dafür, weiter zu rauchen.
Ich denke das ist auch ein Problem mit vielen "Rauchfrei nach einer Behandlung"-Methoden, denn wer gibt gerne offen gegenüber seinem Nichtrauchertherapeuten zu, dass er Rückfällig geworden ist, vor allem, wenn das bereits kurze Zeit nach der ersten Behandlung passiert.
Das höchste der Gefühle sind dann negative Erfahrungsberichte auf den bekannten Bewertungsplattformen, dass diese Methode ja gar nicht funktioniert.
Mein Tipp also für heute: Gehen Sie offen mit Ihrem Rückfall um. Es erspart Ihnen viel Stress und nur, wenn Sie auch am Ball bleiben und offen mit ihrem Coach reden, kann Ihnen auch weiter geholfen werden. Oftmals ist es viel einfacher jetzt wieder mit dem Aufhören anzufangen, denn Sie haben festgestellt, dass die erste Zigarette nach dem Aufhören überhaupt nicht geschmeckt hat, vielleicht haben Sie auch einen schlechten Geschmack im Mund oder fühlen sich noch schlechter, als die Entzugserscheinungen überhaupt waren.
Hinzu kommt, dass Sie ja auch schon positive Erfahrungen mit dem Nichtrauchen gemacht haben. Sie haben festgestellt, dass Sie besser riechen und schmecken können und dass die Entzugserscheinungen gar nicht so schlimm waren, wie Sie es sich vorgestellt haben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen und entspannten rauchfreien Sonntag-
Ihr Andreas Steffens
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