Montag, 13. Februar 2012

Nichtraucher Tipp des Tages Nr. 9: Bewegung!

Hallo liebe Nichtraucherhelden,

nachdem die letzten beiden Tipps sich mit dem Thema Rückfall beschäftigt haben, geht es heute wieder darum, was wir tun, wenn wir es mit dem Nichtrauchen geschafft haben. Viele neue Nichtraucher beklagen, dass eines ihrer größten Probleme mit der Raucherentwöhnung die Gewichtszunahme oder die Angst davor ist.

jumping von matthewvenn @ flickr.com
Nun bieten viele Raucherentwöhnungsprogramme auch hierzu spezielle Therapien an, bei uns ist es heute ein Tagestipp.


Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören ist es wichtig, dass Sie sich neben dem eigentlichen Problem auch um einige weitere Baustellen kümmern. Über das Thema Vitamine haben wir uns im Tipp Nummer 5 ja schon befasst, also schreibe ich heute über das Thema Bewegung.

Im Endeffekt macht es keinen Unterschied, wie Sie ihr Leben ändern und welche Baustelle Sie im Moment angehen, also ob es eine Suchtentwöhnung, eine Krankheit oder Übergewicht ist, Sie werden immer wieder feststellen, dass alle Programme, die sich mit dem Verändern von Lebensgewohnheiten befassen auch immer wieder auf zwei wichtige Punkte eingehen:

1. Ernährung umstellen
2. Bewegung ins Leben bringen

Hintergrund ist, dass Bewegung dem Körper unheimlich viel gutes tut. Zum einen ist der Vorteil von Bewegung, dass Sie ihrem Stoffwechsel gut tut und das tut wiederum Ihnen gut, denn der Stoffwechsel ist für unheimlich viele Dinge im Körper wichtig.
Nikotin bewirkt bekannterweise, dass der Appetit gezügelt und die Darmtätigkeit erhöht wird. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören sollten Sie also einige Gewohnheiten ändern, damit ihr Gewicht da bleibt, wo es ist.

Mehr Bewegung in sein Leben bringen ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man die Bewegung schon lange gegen die Bequemlichkeit eingetauscht hat und dann ist da ja noch der innere Schweinehund. Mit der Zeit hat man sich so viele gute Ausreden einfallen lassen, warum man sich nicht bewegt (und ich spreche da aus Erfahrung), dass der Schritt zu mehr Bewegung schwer fällt oder noch schlimmer, man bewegt sich und danach geht es einem so schlecht, dass man sich gar nicht mehr bewegen mag, weil es einfach weh tut.

Mein Tipp: Fangen Sie langsam an. Suchen Sie sich Bewegung, die Ihnen Spaß macht. Es muss nicht immer das Marathontraining sein, spatzieren gehen ist schonmal ein Anfang. Vielleicht mögen Sie ja auch statt dem Aufzug mal die Treppe nehmen oder benutzen statt dem Auto mal das Fahrrad oder die Füße. Die Möglichkeiten, mehr Bewegung ins Leben zu bringen sind manigfaltig.

Ein besonderer Tipp noch dazu. Wenn Sie feststellen möchten, wie viel oder wenig Sie sich bewegen, besorgen Sie sich einen Schrittzähler, diesen gibt es auch bereits schon als App für viele Handies, und messen Sie die zurückgelegten Schritte. Wenn Sie nachhaltig eine Veränderung wünschen, versuchen Sie doch einfach einmal 3000 Schritte am Tag mehr zu gehen. Sie werden feststellen, das bringt sehr schnell sehr viel.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen und bewegten Abend.

Ihr Andreas Steffens

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